Könnten bald die Geldhähne für eine große Anzahl an Startups versiegen und diese folglich langsam ausbluten? Das "Wall Street Journal" hat solchen Befürchtungen kürzlich Nahrung gegeben. Eliot Brown beschreibt in dem Artikel die aufkeimende Skepsis von Investoren, ständig neues Kapital in Jungfirmen zu schießen. So musste die Plattform für gebrauchte Autos, beepi, im Februar dicht machen. Auf dem Weg ins Aus verbrannte das Startup etwa 120 Millionen Dollar und war dann nicht mehr in der Lage, Altinvestoren zum Nachschießen zu überzeugen und/oder neue Geldgeber an Land zu ziehen. In Geldprobleme geraten dem Artikel zufolge derzeit vor allem Startups, die sich lange Zeit keine Geldsorgen machen mussten und bei denen Investoren scheinbar Schlange standen. Doch langsam macht sich Angst breit, dass der gesamte Sektor überbewertet ist. Zumal nur wenige Firmen wirkliche Chancen haben, an die Börse zu gehen, was ihren Investoren die höchste Rendite versprechen würde. Es werde zu einer Marktbereinigung kommen, prognostiziert der Chef des Essenslieferdiensts Munchery, James Beriker.